#NichtMeinGesetz – BTHG grenzt Blinde aus

Die schwarz-rote Bundesregierung hat im Sommer ein Bundesteilhabegesetz (BTHG) auf den Weg gebracht, das seinen Namen nicht verdient. Vieles ist schon kritisiert worden. Eine gute Zusammenfassung der Schwachstellen gibt es auf nichtmeingesetz.de.

Die 150.000 blinden und 1 Mio. sehbehinderten Menschen in Deutschland hat die Politik beim BTHG gleich komplett vergessen.

Flickenteppich Blindengeld: Altersarmut vorprogrammiert!

Der wichtigste Nachteilsausgleich für blinde Menschen ist bis heute das Blindengeld. Der Haken: Es ist eine freiwillige Leistung der Bundesländer und in den letzten Jahrzehnten der Sparwut so sehr zum Opfer gefallen, dass von gleichen Lebensverhältnissen in Deutschland nicht mehr die Rede sein kann. Eine Bundeseinheitliche Leistung, die Blindenhilfe, stockt das Blindengeld zumindest für finanziell bedürftige blinde Menschen auf. Im Bundesteilhabegesetz gibt es aber weiterhin – anders als bei der Eingliederungshilfe – keine Verbesserung bei der Anrechnung von Einkommen und Vermögen. Heißt: Ein Recht auf Sparen gibt es für blinde Menschen weiter nicht. Altersarmut ist vorprogrammiert.

Eingliederungshilfe: Sehbehinderte müssen draußen bleiben!

Blinde und sehbehinderte Menschen sind auch auf Eingliederungshilfe angewiesen, z. B. für unterstützende Leistungen im Bereich Bildung. Bislang regelt die Eingliederungshilfe-Verordnung, dass blinde und sehbehinderte Menschen mit einem Sehvermögen von bis zu 30 % einen Zugang zur Eingliederungshilfe haben. Die automatische Zugangsberechtigung wird im BTHG nun ersatzlos gestrichen – ein skandalöser Rückschritt. Im Gesetzentwurf ist nun stattdessen Zugangsvoraussetzung, dass man in mindestens fünf von neun Lebensbereichen einen Unterstützungsbedarf nachweist. Das bedeutet, sehbehinderte Studierende, die mobil sind, selbstständig wohnen, aber für Ihr Studium – zum Teil sehr teure – Hilfsmittel benötigen, werden diese zukünftig nicht mehr finanziert bekommen. Der Bildungsstandort Deutschland wird eine Farce. Statt die Berufschancen zu erhöhen, in dem in die Ausbildung investiert wird, werden die Betroffenen in Behindertenwerkstätten, in Berufsförderungswerke oder gleich in die Arbeitslosigkeit verfrachtet.

Bildung und Fortbildung: Nicht für Blinde und Sehbehinderte!

Überhaupt weist der Gesetzentwurf, der im Herbst durch Bundestag und Bundesrat gepeitscht werden soll, erhebliche Lücken im so wichtigen Bereich der Bildung auf – sei es für Jugendliche oder für Erwachsene. Immer noch sind bestimmte unterstützende Leistungen an finanzielle Bedürftigkeit gekoppelt. Leistungen werden bei nichtlinearen Bildungsverläufen – heutzutage eher die Regel als die Ausnahme – nicht gewährt. Sprich: Studienwechsel, Abbrüche, berufliche Neuorientierung sind für blinde und sehbehinderte Menschen nicht drin. Nach dem Motto: „Wenn Ihr unglücklich im Job seid, arbeitslos, vielleicht krank werdet, ist das nicht unser Problem!“

Teilhabeberatung: Auch für taubblinde Menschen zentral!

Im BTHG-Entwurf wird auch die sog. ergänzende unabhängige Teilhabeberatung geregelt. In Deutschlands verwirrendem Sozialsystem mit seinen vielen verschiedenen Kostenträgern, Ansprechpartnern und Gesetzen, ist die Finanzierung von unabhängigen Beratungsangeboten ein richtiger Schritt. Allerdings muss sichergestellt werden, dass nicht nur lokale Anbieter unterstützt werden, sondern auch spezialisierte überregionale Anbieter. Hier klafft im Gesetzentwurf bisher eine Lücke. Denkt man z.B. an die vergleichsweise kleine Gruppe der taubblinden Menschen (rund 2.500 bis 6.000 in Deutschland), ist es einfach unmöglich, in jeder Kleinstadt eine Beratungsstelle aufzubauen. Aber auch für blinde und sehbehinderte Ratsuchende wird man auf überregionale Beratungsangebote nicht verzichten können.

Behinderung in den Medien: Workshop beim NDR

Wie werden Menschen mit Behinderung in den Medien dargestellt? Welche Vorurteile haben Einfluss auf Berichterstattung und fiktionale Formate? Und wie sollte die Darstellung sein? All diesen Fragen widmete sich ein Workshop beim NDR. Raul Krauthausen und Lilian Masuhr von Leidmedien.de und ich haben Positiv- und Negativbeispiele vorgestellt und mit den Workshop-Teilnehmern diskutiert. Infos und Stimmen zum Tag finden Sie auf bsvh.org und auf ndr.de.

Facebook und Twitter: Tools für Barrierefreiheit im Web

Wenn blinde Menschen soziale Medien wie Twitter und Facebook nutzen, stoßen sie hierbei immer wieder auf Barrieren. Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Meinen Beitrag über aktuelle Tools für mehr Barrierefreiheit im Netz finden Sie auf leidmedien.de.

Blind leben: Ein ganz normaler Tag

Wie wird blind gelebt: Heiko Kunert berichtet aus seinem Alltag, dieser unterscheidet sich kaum von dem sehender Menschen, auch dank technischer Hilfsmittel. Begleiten Sie Heiko Kunert und erleben mit ihm einen ganz normalen Tag.

Sie finden meinen Text im aktuellen Lebenlang-Magazin.

Blinde Kino-Bloggerin: „Möchte einfach immer im Bild sein“

Barbara Fickert
Barbara Fickert

Barbara Fickert kann nicht sehen, was auf der Leinwand vor sich geht – und doch ist sie leidenschaftliche Kinogängerin. Im Interview mit mir spricht sie über ihre Lieblingsfilme, die Kunstform Hörfilm und über ihren Blog.

Heiko Kunert: Du bist leidenschaftliche Kinogängerin. Welcher ist Dein Lieblingsfilm und warum?

Barbara Fickert: Im letzten Jahr, meinem ersten als Bloggerin, habe ich mir ungefähr 55 Filme angeschaut. Unter diesen kann ich mich unmöglich nur für einen als Lieblingsfilm entscheiden. Dazu waren einfach zu viele zu gut! Aber zu meinen absoluten Favoriten gehören „Das brandneue Testament“ und „The Danish Girl“. Beide Filme starteten erst vor kurzem in den Kinos und deshalb ist meine Erinnerung an diese noch recht frisch.

„Das brandneue Testament“ ist eine ausländische Filmproduktion, für die es leider keine Audiodeskription gibt. Ich musste mich also an die Dialoge, die Filmgeräusche und die Musik halten, um mir halbwegs ein Bild von den unglaublichen Geschehnissen machen zu können. Unglaublich gut gefiel mir die Idee, den himmlischen Vater auf der Erde mit seiner Familie und den Mitmenschen zu konfrontieren und dass ihm dabei so viel Menschliches widerfährt. Besonders irre ist der Schluss! Viel geholfen hat mir die von meiner Freundin spontan erstellte und in mein Ohr geflüsterte Hörfilmbeschreibung. Aber ich kam bei den Dialogen schon auf meine Kosten. Die waren im wahrsten Sinne des Wortes einfach göttlich. Mit göttlich meine ich sehr witzig, oft auch böse und dabei immer geistreich absurd und sehr einfallsreich. Abgerundet hat das alles noch die außergewöhnliche, mit viel Liebe und Bedacht ausgewählte Filmmusik.

Auch „The Danish Girl“ kommt aus dem Ausland. Aber der Filmverleih Universal Pictures beauftragt von Hause aus für alle Filme eine barrierefreie Filmfassung und stellt diese über die App Greta und Starks zur Verfügung. Dieses außergewöhnliche Engagement ist in der Filmbranche einzigartig. Es gibt also eine Hörfilmbeschreibung und die hat mich genauso in den Bann gezogen wie der Film. Ohne diese wären mir die Details der schleichenden, aber unaufhaltsamen Wandlung des Mannes Einar hin zur Frau Lili entgangen, und damit der hochinteressante Schwerpunkt des Filmes. Die sehr angenehme Stimme des Sprechers der AD hat diesen dramatischen Prozess, der auch seine komischen Seiten hat, diskret und sensibel, aber trotzdem sehr aufmerksam begleitet.

„Das brandneue Testament“ brachte mich immer wieder herzhaft zum Lachen, „The Danish Girl“ eher zu einem nachdenklichen und mitfühlenden Lächeln. Beide Filme sind einfach großartig!

Heiko Kunert: Du bist stark sehbehindert. Wie erschließt Du Dir das Medium Film?

Barbara Fickert: An erster Stelle steht natürlich das gesprochene Wort und gleich danach kommen die Stimmen der Schauspieler. Die Stimme mit all ihren Nuancen hilft mir zuverlässig, mir den jeweiligen Gemütszustand und jede noch so kleine Veränderung der Mimik und kleine Gesten der Filmfiguren vorzustellen. Die Filmgeräusche vermitteln mir einen Eindruck von Raum und Zeit. Allerdings habe ich mich beim Geräusche Deuten schon das ein oder andere Mal auch verdeutet. Zusammengehalten und abgerundet wird für mich der Film durch seine Musik, wie das auch beim Stummfilm der Fall ist. Ob dramatische Orchesterklänge oder traurige Melodien auf dem Klavier ertönen, mit Musik kann genauso gut wie mit Bildern, Worten, dem Klang einer Stimme und den Filmgeräuschen die gewünschte Stimmung erzeugt werden. Wenn z. B. beim „Weißen Hai“ die tiefen Töne der Celli zu hören sind, weiß man auch ohne hinzusehen, dass jeden Moment das Ungeheuer auftaucht. Bei Hitchcocks „Psycho“ fiedeln die Geigen so lange in nervenzerreißend hohen Tönen, dass man sich das nahende Unglück schon fast herbeisehnt.

Die Dialoge, Stimmen, Geräusche und die Musik sind mir eine große Hilfe, einem Film folgen zu können. Meistens oder eigentlich immer ist für mich aber eine Hörfilmbeschreibung für das hundertprozentige Verstehen der Handlung unverzichtbar.

Heiko Kunert: Hörfilme sind eine eigene Kunstform. Was macht für Dich einen guten Hörfilm aus?

Barbara Fickert: Entscheidend ist für mich zunächst, dass mir der Film an sich gefällt. Ist das nicht der Fall, kann das die beste Hörfilmbeschreibung nicht wettmachen. Für einen guten Hörfilm muss eben beides passen.

Das Erste, worauf ich achte, ist die Stimme, die mir die Hörfilmbeschreibung ins Ohr flüstert. Der Film gibt vor, ob sich ein Sprecher oder eine Sprecherin in das Dialogstimmgewirr besser mit einer eher jüngeren oder reiferen, einer ruhigeren oder energischeren Stimme einfügt. Im Idealfall erfahre ich durch die Sprecher all das, was sich mir durch die Dialoge, Geräusche und die Musik allein nicht erschließt. Grundsätzlich ziehe ich eine knapper gehaltene Audiodeskription einer zu ausführlichen vor. Es hängt von der Art des Films ab, ob mir beispielsweise die genaue Beschreibung der Kleidung wichtig ist und ob ich sehr detailliert erfahren möchte, wie die vorbeifliegende Landschaft aussieht. Auf den Punkt gebracht möchte ich einfach immer im Bild sein und mit den anderen Zuschauern zeitgleich lachen oder schlimmstenfalls auch weinen. Super, dass mir das die Hörfilmbeschreiber ermöglichen!

Heiko Kunert: Seit Januar 2015 lässt Du uns auf blindgaengerin.com teilhaben an Deinen Kinobesuchen. Warum hast Du mit dem Bloggen begonnen?

Barbara Fickert: Kino fasziniert mich schon so lange ich denken kann, und seitdem ich auf der Leinwand kaum noch etwas zu erkennen vermag, habe ich den Hörfilm für mich entdeckt. Mit meinen Versuchen, als Hörfilmbeschreiberin tätig zu werden, bin ich mehrmals gescheitert, das wollen wahrscheinlich einfach zu viele! Als ich im Dezember 2013 bei der ersten Kinovorstellung mit der App Greta und Starks in Berlin dabei sein durfte, begann es, in mir zu arbeiten. Ich wollte der ganzen Welt mitteilen, dass und wie man jetzt, auch ohne sehen zu können, genauso viel Spaß im Kino haben kann wie jeder andere auch. Nach ein paar ermutigenden Anstupsern aus meinem Umfeld habe ich dann, natürlich mit technischer Unterstützung, die Seite „Blindgängerin“ ins Leben gerufen. Bis jetzt bereue ich es keine Minute, mich unter die Blogger gemischt zu haben, im Gegenteil! Blogfrei wäre ich bestimmt nicht so oft ins Kino gegangen und hätte viele tolle Filme verpasst. Auch meine Scheu vor Facebook musste ich überwinden. Eine besonders große Bereicherung sind die vielen interessanten Leute, von denen ich sonst nie erfahren und die ich nie kennengelernt hätte. Einer davon ist übrigens mein Interviewpartner!

Über Barbara Fickert:

Seit Anfang des letzten Jahres schreibt Barbara Fickert (56) in ihrem Blog, www.blindgaengerin.com, über ihre Kinoerlebnisse. Sie lebt seit 32 Jahren glücklich in Berlin. Als gebürtige Mannheimerin wurde sie dort in eine Sonderschule für Sehbehinderte eingeschult und hat anschließend das Abitur an einem Regelgymnasium in Heidelberg absolviert. Nach dem Jurastudium in Heidelberg und Berlin, leider ohne erfolgreichen Abschluss, hat sie in Büros als Logistikerin gearbeitet. Vor 15 Jahren musste sie – anfangs widerwillig – das Training mit dem weißen Langstock absolvieren, den sie inzwischen keine Minute mehr missen möchte. Wenn sie nicht ins Kino geht, spielt sie akustische Gitarre und Percussion. Dazu versucht sie, sich durch Sport fit zu halten. Wer mehr über sie wissen möchte, kann das in voller Länge auf ihrer Seite unter „Über mich“ erfahren.

Interview: Wie träumen blinde Menschen?

Die Frage „Wie träumst du eigentlich?“ gehört zu den häufigsten Blinden-Fragen, die mir so gestellt werden. Katharina vom Die-will-nur-schlafen-Blog hat sie mir ebenfalls gestellt – und noch einige Fragen mehr rund ums Schlafen und Träumen. Das vollständige Interview finden Sie hier. Viel Vergnügen beim Lesen – und gute Nacht!

Lieber @HSV, wann wird Deine Website barrierefrei?

Fußball-Fans haben es nicht immer leicht. In meinem Fall kommt erschwerend hinzu, dass mein Vater leidenschaftlicher FC-Bayern-Anhänger war und dass ich 1976 geboren wurde. Diese unglückliche Gemengelage brachte es mit sich, dass ich in einer Zeit meine Trotzphase durchlebte, in der Bayern und der Hamburger Sportverein große Rivalen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft waren. Was soll ich sagen? Seitdem bin ich HSV-Fan.

Und das ist, wie gesagt, nicht immer ganz leicht. Der Sieg von Athen 1983 war ja noch recht hübsch oder der DFB-Pokal-Erfolg 1987. Die vier Jahre Dauerkarte von 1997 bis 2001 hatten auch ihren Reiz – zumindest hatte man zweiwöchentlich einen Grund, sich zu besaufen.

Aber die letzten Jahre… Die Spiele der Schmach gegen Bremen in 2009 und die Relegationen 2014 und 2015 waren echt übel. Das Bangen, das Leiden, angespannt, mit Kopfhörern und dem Sport1.fm-Kommentar im Ohr auf dem Sofa. Fluchend, am Ende vor Glück jubelnd. Das war die Hölle für mich – und wohl auch für meine Frau und unsere Katze.

So, lieber HSV! Ich mach hier diesen ganzen Quatsch jetzt seit fast 40 Jahren mit – und von 90 Mio. € Schulden und verlorenen Rucksäcken haben wir ja noch gar nicht gesprochen – und da dachte ich, dass es Dir gut zu Gesicht stehen würde, mal etwas zurückzugeben. Ich liebe Twitter – und Du ja seit vorigem Jahr auch. Zumindest hat Dein Social-Media-Team ordentlich zugelegt. Es beantwortet inzwischen auch Fragen: Welche Spieler verletzt sind, ob das Training öffentlich ist.

Ich dachte mir, ich frag mal, ob Du, lieber HSV, als größter Sportverein der Stadt mit Deiner Tradition und alledem nicht mal Deine Website überarbeiten willst, so, dass auch blinde Menschen wie ich diese nutzen können.

Vielleicht weißt Du ja gar nicht, dass wir mit Hilfe von sog. Screenreadern auch im Web surfen – sei es am Windows-PC oder mit dem iPhone. Eine Sprachausgabe liest die Inhalte vor, auf einer Braillezeile erscheint der Bildschirminhalt in Blindenschrift und was für sehende Menschen die Maus, sind für mich Tastenkombinationen.

Damit das aber richtig funktioniert, müssen Regeln beim Erstellen der Website berücksichtigt werden: Grafiken und Schaltflächen brauchen Alternativ-Texte, Überschriften müssen im HTML als Headlines ausgezeichnet werden usw. Das alles ermöglicht mir das eigenständige Surfen im Web.

Doch Deine Website, lieber HSV, Du mein einzigwahrer Lieblingsverein bis in den Tod, Deine Website ist eine Katastrophe, was ja auch wieder irgendwie zum Fußball der letzten Jahre passt. Allein schon die Vorschaltseite, die mich in Empfang nimmt, signalisiert: „Blinder Nutzer, Du musst leider draußen bleiben“. Dabei zeigt Dein Konkurrent Wolfsburg, dass so eine Vorschaltseite auch so gestaltet sein kann, dass der Screenreader erkennt, wohin die angezeigten Links führen. Aber mal ehrlich, wen interessiert denn Wolfsburg?

Ich frag Dich also über Twitter, ob Du nicht barrierefrei werden willst. Und ich biete Dir auch gleich die Lösung für Dein Problem an. Wir vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg betreiben eine Beratungsstelle für barrierefreies Internet (der Werbeblock: Wenn Sie, Ihre Agenturen, Ihre Unternehmen barrierefreie Websites haben und damit die 150.000 blinden, 1,2 Mio. sehbehinderten und 10 Mio. behinderten Menschen in Deutschland erreichen wollen, dann melden Sie sich bitte bei mir, Sie finden mich auf Twitter). Wir könnten Dir, lieber HSV, also helfen, im Web endlich barrierefrei zu werden.

Aber leider reagierst Du nicht auf dieses grandiose Angebot. Kein Reply, kein Like. Gut kann ja mal untergehen, denke ich, vielleicht hatte gerad der Praktikant Dienst. Also, frage ich nach, nochmal via Twitter. Wieder nix, keine Antwort.

Also, nicht gerade das, was man eine klassische Erfolgsgeschichte nennt. Aber vielleicht wird sie das ja noch, wenn ich die Geschichte in meinem Blog veröffentliche und Sie diese über Twitter fleißig verbreiten – vielleicht reagiert der HSV ja dann. Und wenn nicht, muss ich meinem geliebten Lieblingsverein wohl doch einen Brief schreiben – ist halt ein Traditionsclub.

(Dieser Text war mein Beitrag zum Galaabend der Social Media Week 2016)

Heiko Kunert Online

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